"Lass es Rock sein" - Tagebuch vom Anarcho-Covern
In den folgenden Textfragmenten schildern die Autoren dieser Homepage ihr Selbstverständnis, ihre philosophischen Betrachtungen über Dies und Jenes in ungeordneter Reihenfolge. Die Beiträge sind ungekürzt und stellen im Grundverständnis ihrer Schreiber einen wichtigen Beitrag zur generationsüberschreitenden Völkerverständigung dar. Über die Rechtsfolgen bei Gebrauch oder Anwendung wird jegliche Verantwortung abgelehnt. Die Inhalte sind abgestimmt mit der InternationalLigaforCoverbands, dem Kuratotium FörderungderlautenMusik, der freiwilligen Initiative Scheißdrauf sowie der Bundesgleichstellungsstelle "Wo der Bartel denn Most holt".


Nachschau Januar/April 2009: Unser Theater-Projekt "The Silent Coup"  im ThOP

Wir danken allen Schauspielern, Akteuren und Verantwortlichen des ThOP-herzlichst!
Es war eine neue Erfahrung für alle und es hat Spass gemacht!
Danke insbesondere:
Richard, Nadine (Rosi), Tobi, Meike, Johannes, Roman, Mato, an den freien Whiskey und die Grillnacht mit Chefköchin Dani.


DANKE!   Geplant ist eine Wiederholung in 2010


         Zur Info: Die Aufführung ist in englischer Sprache. Das Liedgut wird wie gewohnt auch in englischer Sprache 
         vorgetragen. Zu
den einzeln Passagen darf mitgesungen werden. In der Regel reicht ein "na-na-na-na" oder auch 
         "hoi". Australien in
Mitten der 70iger Jahre: Eine linksliberale Regierung wird von der CIA weggemobbt...und AC/DC
         blässt ins Horn
.


         A play about people, politics and plots in a young, naive country. Australia at the beginning of the 70s. The radical
         changes that took place during this time had many positive effects in the socio-political future of "The Lucky Country". 
         But they also led arude awakening and the loss of its innocence. A social and political drama framed by the music of
         Australia's best RocknRolll band
.




Hier ein Foto von einer Musikerdemo gegen den Putsch der CIA

                                  
Götterdämmerung 27.2.09 oder "Kein SeXX aber viel Erfolg"

          eigentlich normal wenig Sexx aber durchaus als Erfolg verbuchend konnte der anwesende Sympathisant hier seiner   
          Laune fröhnen. KINDER was haben wir gelacht! Hotten darf ein Jeder!
            
          Eine Nachschau des Buff-Auftritts erbrachte folgende Erkenntnis:

          Es war sehr schön, ich glaube wir hatten alle eine Menge Spaß mit R&Roll live von der Gitarre und frisch vom Drum.
          Verstärker und  Publikum wurden glühend heiß gespielt. Im Abgang gab es dutzende philosophische
          Nachbetrachtungen, wichtige Hinweise aber auch ganz klassische Angebote und interessante Fragen:

Gibst du Gitarrenunterricht? ....Nein!
Bist du Lehrer?...Nein!
Bist du verheiratet? ....Nein!
Was denn dann? ....Nein!


      Alles in Allem -Super-, auch die Idee es nochmal zu tun und zwar an derselben Stelle. Das machen wir...Versprochen
!



Rassierte Beine


Um es klar zu schreiben: Unser Selbstverständnis lag nie und liegt auch heuer nicht darin in Original-Unterwäsche von Angus und seinen Freunden aufzutreten. Auch die kurze Hose wurden von den Akteuren nur ungern angenommen (rassierte Beine?). Bewegungsabläufe werden nicht einstudiert, sie kommen von alleine oder garnicht. Der berühmte Duck-Walk fällt ersteinmal wegenakuter Iliasakrikalprobleme flach: oooch!. ja, sorry- ich habe Rücken!

Entscheidend is doch: Der Sound muss stimmen, ja gib mir dieses RocknRoll-Wohlfühlgefühl zurück!

        
                                                       
                                                             
                                                                 Hier ein Foto von einer Häuserwand in Göttingen,
                                                                vermutlich von randalierenden Fans beschmiert (Foto eLKA)


Motto - Es werde Rock

Unsere Live-Demos sind auch ein Beleg dafür das damals alles besser war, bzw. wie überhaupt. Sie sind ein sehr gutes Beispiel für eine Jugend die noch an Tradition und Brauchtumspflege festhält. Schon Bon Scott (der leider viel zufrüh verstorbene) schrieb vorahnend in seiner vierundzwanzigsten Enzyklika "Lass es Rock sein" folgendes:

                                          Es werde Geräusche, und da waren Geräusche
                                          Es werde Licht, und da war Licht
                                          Es werde Schlagzeug, und da waren Schlagzeuge
                                          Es werde Gitarre, und da waren Gitarren
                                          Es werde Rock!

Na dann... Prost Mahlzeit


                                                        

                                                                     Hier ein Bild von Früher, dem Jack-Gründungstreffen.
                                                              Der Bestimmer saß mittig. Heiße Getränke sollten die Laune                                                                                                        heben...an dem Abend stand fest: So wird Rock. (Foto Privat)


Geheime Botschaft


Die Frage die dahinter steht, lautet etwa so: gibt es eine Botschaft, einen politischen Auftrag sogar, die hinter dieser kraftvollen, einzigartigen Musik steht. Ja, ich meine ja. Und wie lautet der? Naaaa?
Etwa so:
Es gibt nicht nur die materialistische Arbeitswelt, all diese Probleme die die kapitalistische Weltordnung uns vorbettet. Es gibt auch zumindest einen freien Raum: den Rausch, der von der Lautstärke des Rock und der Melacholie des Blues getragen wird. Wenn sich dazu noch dieser PhilRudtypische Stakato-Rhytmus, dieses ewige Voran-Gehen, gesellt, sind wir da wo keiner sonst hinkommt: bei uns selbst.

Ich frage zu dieser Aussage nochmal meinen Arzt, bis dahin bleibts hier stehen.
Später: Ich habe meinen Arzt befragt. Der sagt, er hätte davon keine Ahnung, liest lieber Medikamentenbeschreibungen und hat kaum Zeit gute Musik zu hören. Auf Nachfrage meinerseits was denn diese unqualifizierte Antwort mir jetzt böte schrieb er mir ein Privatrezept. Das hab ich nicht eingereicht. Können Ärzte irren?

                                                                       
                                                                
Hier ein Bild vom Arztbesuch,
                                                                      bei der Erläuterung der geheimen Botschaft ...
(Foto Arzthelferin Meike)  
           


Die Legende vom Rock-Opa/Omi

Musikstile, Stars, Geschmäcker und Postboten kommen und gehen. Als bekennende Rock-Opis/Omas betrachtet man dieses mittlerweile als eine nicht zu ändernde Unverschämtheit der Geschichte. Dabei hatten wir zu Beginn doch alle das ewige Leben gebucht und zwar genau hier, an dieser Stelle.
Wir freuen uns hier stehen zu bleiben und die anderen vorbeirasen zu sehen, gibt es doch auch sogenannte unveränderliche Konstanten, zumindest in Zeiträumen die als menschlich betrachtet werden:

                                 Gitarrespielen muss man können, Schreien will gelernt sein, Trommeln begeistert
.

PS: Gegen Vorlage einer amtlich beglaubigten Rentenbescheidskopie werden in den ersten Reihen Ruheliegen bis 20Min. vor Konzertbeginn freigehalten. Rechts der Ruheliegen befinden sich Ohrschützer, links Sauerstoffmasken.
Ein Notaus-Schalter am oberen Ende der Liege verbindet sie mit dem zuständigen leitenden Arzt. Kennwort: Böser Christian.
Zitat eines behandelnden Arztes: "Das war aber höchste Zeit! Ich gebe Ihnen ersteinmal ein Eierbrötchen mit Senf, das beruhigt!"

                                                                           
                                                   Hier ein Bild von dem Eierbrötchen mit Senf das beruhigt (Foto Privat)


Die Mitte - das sind Wir

Folgende Worte fassen den derzeitigen Zeitgeist der Band kaum besser zusammen. Feinsinnig wird hier angedeutet, dort erläutert, fern verwiesen. Ich lese es mir immer wieder laut vor, um die Bedeutung und Reichweite besser zu spüren.

Wir sind die Mitte! (von A.Merkel)

Wir sind die Mitte.
Die Mitte sind wir.
Weil wir die Mitte sind,
ist die Mitte mit uns.
Die Mitte ist die Mitte
und damit sind wir wiederum wir...          

                                                                      

                                                                    Hier ein Bild von: Nachwuchsarbeit heißt auch zu erklären wer in der Mitte steht (Foto Privat)



Vassili - wir lieben dich (The earlier years 1996-2000)

Einer unserer frühesten Förderer und Versteher sei hier nochmals ausdrücklich gedankt: dem Randalierer Vassili, ehemaliger Betreiber des Nörgelbuff in Goe.
Danke dir. Unvergessen dein Urteil: TheJack, das ist Rock von der Feinste, ja, kein Druckfehler, ich wiederhole: von der Feinste.
Sicherlich er griff auch mal zum Stuhl, aber insgesamt war er immer sehr höfflich, übrigens auch zu seiner Mutter, da haben wir uns erkundigt.

                                                                                 

                                                                             Hier ein Foto von unserem Förderer der ersten Stunde.
                                                           An dem Abend sollten wir solange spielen bis ein Gast kommt, unverschämtheit!               
                                                         aber langfristig war die Maßnahme sehr fördernd. (Foto Privat)